Lahn: Keltischer Name
Ursprung: Ederkopf im Rothaargebirge
Mündung: Bei Lahnstein in den Rhein
Länge: 242 km, davon 148 km Bundeswasserstraße
Meereshöhen: Quelle 628 m, Mündung 61 m
Gefälle: Gesamtgefälle 567 m
Größere
Nebenflüsse: Ohm
und Dill
Einzugsgebiet: 5927 km²
Hauptwerte Pegel Kalkofen ( neu )
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niedrigster Niedrigwasserstand
( NNW ) 166 cm*)
niedrigster Niedrigwasserabfluß ( NNQ ) 3 m³/s
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Mittelwasser ( MW ) 1971/80 223 cm
Mittlerer Abfluß ( MQ ) 1936/80 44,9 m³/s
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höchstes Hochwasser ( HHW ) Febr. 1909 879 cm
höchster Abfluß ( HHQ ) Febr. 1909 840 m³/s
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* ) hydrostatischer Stau
Mehrzweck-
- Sicherung des Wasserabflusses
funktion der
( Vorflut )
Wasserstraße : -
Verkehrweg
- Gewinnung von Trink-u. Brauchwasser
- Aufnahme von Kühl- und Abwasser
- Energiegewinnung
- Freizeitraum für Wassersportler und Erholungssuchende
- schützenswerter Naturraum für Tier- und Pflanzenwelt
Geschichtliches
Gegenüber Rhein und Mosel hat sich auf der Lahn erst im späten
Mittelalter
Flussschiffahrt entwickelt ( Erz, Steine ). Erstmalig Erwähnung
im so genannten
Bertram´ schen Vertrag von 1494
Um 1600 erste Ausbauversuche bis Weilburg
1808/10 Ausbau von der Mündung bis Weilburg für 18 t-Schiffe (2.Ausbau)
1816
Vereinbarung über den weiteren Ausbau zwischen Herzogtum
Nassau und Preußen
1844
Staatsvertrag zwischen Preußen, Hessen und Nassau über den Ausbau
der Lahn für 100 t-Schiffe von der Mündung bis Gießen
1846/59 Ausbau für
100 t-Schiffe von der Mündung bis Gießen mit 20 Schleusen
einschließlich Koppelschleuse und Schifffahrtstunnel in Weilburg
( 3. Ausbau ) ( Es blieben aber noch ungestaute Abschnitte. Die Mindest-
tiefe von 95 cm konnte nicht überall erreicht werden )
1905/06 Anbau von
hölzernen Hilfsschleusen an den 5 Schleusen unterhalb
Bad Ems ( 4. Ausbau )
1925/28 Ausbau für
180 t- Schiffe von der Mündung bis Steeden oberhalb
Limburg 67 km Flusslänge ( 5. Ausbau )
1937/39 Entwurf für
den Ausbau der Lahn für 300 t-Schiffe von der Mündung
bis Limburg
1940/64 Neubau der
Schleusen Lahnstein, Nievern und Bad Ems für
300 t-Schiffe ( 6. Ausbau )
1981
Ende des Güterverkehrs ( zuletzt Walzdraht – Transporte )
Seit etwa 1970 ständig zunehmende Sport – und Freizeit-; sowie
Fahrgastschiffart.